VVV Venlo eröffnet Saison in Tilburg

Der niederländische Verband KNVB hat den Konzeptspielplan für die Eredivisie-Saison 2018/19 veröffentlicht. Unter Vorbehalt eventueller Anpassungen, die bis Monatsende noch durchgeführt werden können, startet VVV-Venlo am Samstag den 11.08.2018 um 18.30 Uhr mit einem Auswärtsspiel bei Willem II Tilburg.

Foto: Rheinischer Spiegel

Fußball – Eine Woche später folgt direkt ein absolutes Highlight, Rekordmeister Ajax Amsterdam gastiert am Samstag, den 18.08.2018 um 18.30 Uhr im Venloer Seacon Stadion – De Koel. Das Heimspiel gegen den amtierenden Meister PSV Eindhoven ist für Sonntag, 17.03.2019 geplant. Feyenoord Rotterdam gastiert am Sonntag, den 07.04.2019 in Venlo. Das Limburger Derby gegen Aufsteiger Fortuna Sittard findet am Samstag, den 10.11.2018 statt. Er letzte Spieltag am 12.05.2018 hat ein Auswärtsspiel bei PEC Zwolle vorgesehen.

Unterdessen wächst das Business-Netzwerk des VVV-Venlo immer weiter. Neben rund 350 niederländischen Unternehmen sind mittlerweile knapp 50 deutsche Firmen Partner des VVV-Venlo. Neuester deutscher Business-Partner ist das Nettetaler Traditionsunternehmen Peters Werkzeug- und Maschinenbau. Was sich hinter den unscheinbaren Mauern im Stadtteil Breyell verbirgt lässt sich nur erahnen: Was haben eine Ölpumpe im Audi A6 oder Porsche 911, eine Titan-Prothese im menschlichen Knie oder Oberschenkel, ein Batteriegehäuse in der Solarindustrie, ein Rotorblatt in der Stihl-Motorsäge, ein Abgaskühler im VW- oder Deutz-Katalysator und ein Motor in der Miele-Waschmaschine gemeinsam? Alle Bauteile werden in oder auf einer Spannvorrichtung hergestellt, die aus der Firma Peters Werkzeug- und Maschinenbau stammt. „Wir legen mit unseren Spezialmaschinen die Grundlage für eine spätere Massenproduktion“, erläutert Geschäftsführer und Firmeninhaber Ralf Mittermüller. Der Vorrichtungsbau für Kunden aus der ganzen Welt und die Lohnfertigung für regionale Kunden sind die beiden Schwerpunkte des Breyeller Betriebes. Auf den Peters-Spannvorrichtungen werden dann die Endprodukte produziert – meist in Stückzahlen von mehreren Millionen. Von den Spannvorrichtungen selbst werden nur wenige Exemplare entwickelt, gefertigt und ausgeliefert, bis zu 80 Stück pro Jahr.

Der Bau einer solchen Vorrichtung dauert rund zwölf Wochen und kostet zwischen 10. und 150.000 Euro. „Wir arbeiten dabei mit einer Präzision von bis zu einem 1.000stel Millimeter. Das können weltweit nur sehr wenige Firmen“, so Mittermüller, der unter seinen 20 Facharbeitern drei eigene CAD-Konstrukteure, CNC-Fräser, Werkzeugmacher, Feingerätetechniker, Werkzeugmacher, Bohrwerksdreher, Schweißer, Schlosser und Fräser hat. Die Kunden kommen aus allen Branchen und aus der ganzen Welt: Automobilindustrie in Italien, Schweden, Türkei und den USA, Knieprothesenhersteller in Italien, Solarindustrie in China, Kettensägen-Hersteller in Österreich oder Pneumatik-Hersteller in Ungarn.