Vivi Vassileva, ein Star am Schlagwerk

Am Freitag, 13. Oktober um 20 Uhr, tritt das Vivi-Vassileva-Quartett in der Festhalle Viersen auf. Zuvor gibt die Musikwissenschaftlerin Christiane a Campo um 19.30 Uhr im Ernst-Klusen-Saal der Festhalle eine Einführung in den Konzertabend. Karten gibt es an der Abendkasse und im Ticketing der Stadt Viersen, Heimbachstraße 12 in Viersen, Telefon 02162 101466 und 101468. Da dieses Konzert für ein junges Publikum besonders attraktiv und spannend ist, gibt es für Besucher bis einschließlich 25 Jahren Karten zum Sonderpreis von drei Euro.

Viersen – Sobald die Percussionistin Vivi Vassileva die Bühne betritt, ist das Publikum gefangen von ihrem Charme und ihrer Musik. Sie bringt die Trommeln zum Klingen und entlockt Marimba und Vibraphon unerhörte Klangteppiche. Brillante Technik ist gepaart mit atemberaubender Virtuosität. Außergewöhnliche Musikalität, kombiniert mit poetischem Ausdruck, ist charakteristisch für sie und ihre Percussion-Kunst.

„Vivi spielt sehr energisch, hat eine große dynamische Bandbreite in ihrem Spiel und es macht einfach Laune, ihr zuzuschauen. Die Überzeugung, mit der sie spielt, ist ansteckend!“ „ sagt der Solopauker des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks über sie. Bereits im Alter von 13 Jahren gewann sie den ersten Preis beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ – es folgten Stipendien, internationale Preise und mit 15 Jahren die erste CD. 2014 erhielt sie als jüngste Teilnehmerin des 63. ARD-Musikwettbewerbes zwei Sonderpreise. Im Herbst 2017 bekommt die 23-Jährige den Bayerischen Kunstförderpreis.

Vivi Vassileva liebt seit ihrer Kindheit, gemeinsam mit anderen Musik zu machen. 2015 gründete sie das Vivi-Vassilewa-Quintett. In Viersen spielen die Musiker Werke von Johann Sebastian Bach, Alexej Gerassimez, Astor Piazolla und anderen. Zudem präsentiert Vassileva eigene Kompositionen.

Zum Quintett kommt der 1992 in Brasilien geborene Gitarrist Lucas Campara Diniz hinzu. In seinem Heimatland bereits mehrfach preisgekrönt, zog er 2015 nach Deutschland, um seine Studien in München an der Hochschule für Musik und Theater fortzusetzen. Am Freitag zeigt er sein Können auf der Festhallenbühne.

Foto: Samuel Dalfert

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