Tornado-Arbeitsgruppe Deutschland analysiert niederrheinischen Tornado

Bestehend aus Experten unterschiedlichster Fachrichtungen der Bereiche Meteorologie, meteorlogischer Forensik, Schadenserkundung oder Forstwirtschaft hat der Verein „Tornado-Arbeitsgruppe Deutschland“ den F2-Tornado genauer unter die Lupe genommen. Tornado-Intensität, Zugbahn oder Verlauf wurden detailliert festgehalten und die Daten der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Foto: Rheinischer Spiegel/ik

Viersen – Nein, es war wahrlich kein Naturschauspiel das der Kreis Viersen noch einmal erleben möchte. Es war ein Schock verbunden mit vielen Tränen, aber auch Staunen, denn ein Tornado in der Region Niederrhein ist zum Glück nichts Alltägliches. Umso interessanter sind die Daten, die die Tornado-Arbeitsgruppe Deutschland zusammen getragen hat. Der 2014 gegründete Verein mit Sitz in Mainz arbeitet in enger Zusammenarbeit mit dem Verein Skywarn Deutschland e. V. sowie dem ESSL e. V. und der Tornadoliste Deutschland. Die Arbeitsgruppe entstand aus einer internen analytischen Gruppe innerhalb von Skywarn Deutschland im Jahr 2007 und gründete sich sechs Jahre später als eigenständiger Verein.

Auf den Seiten des Vereins zu finden ist ein detaillierter Analysebericht zu dem Tornado, der kurz vor 18 Uhr Ortszeit knapp nordöstlich von Boisheim entstand und in süd-südwestlicher Richtung über Boisheim, den Ortsteil Heidend, westlich an Dilkrath vorbei bis nach Schellerbaum und in den nördlichen Bereich von Amern zog. Daten wie eine Zugbahnlänge von 5,4 km oder die Breite der Zugbahn können eingesehen werden und geben einen ausführlichen Überblick über die Ereignisse. (dt)

(https://www.tornado-arbeitsgruppe.de/t-2018/tornado-analysebericht-nr-201806/)