Schaum auf dem Teich des Alten Stadtgartens

Der Teich im Alten Stadtgarten ist am gestrigen Dienstag komplett abgepumpt und anschließend wieder befüllt worden. Grund für die Aktion: Auf der Oberfläche des Wassers hatte sich Schaum gebildet. Die Goldfische aus dem Teich wurden während der Reinigung in Kübeln gesichert.

Feuerwehr Viersen und Städtische Betriebe waren am Dienstag gemeinsam im Einsatz am Teich des Alten Stadtgartens an der Bahnhofstraße/Burgstraße
Foto: Stadt Viersen

Viersen – Ein aufmerksamer Bürger hatte die Städtischen Betriebe am frühen Nachmittag über die Schaumbildung auf dem rund 120 Kubikmeter Wasser fassenden Teich informiert. In dem trüben Wasser schnappten die dort lebenden Goldfische nach Luft. Mit Hilfe von Schnelltests prüfte die von den Städtischen Betriebe zur Hilfe gerufene Feuerwehr Viersen das Wasser.

Danach ergab sich: Das Wasser hatte einen neutralen pH-Wert, es roch nicht und war auch sonst bis auf die Trübung unauffällig. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Städtischen Betriebe begannen daraufhin damit, die Goldfische aus dem Wasser zu retten. Mit Keschern wurden die Tiere herausgeholt und in Kübel mit frischem Wasser umgesiedelt.

Parallel dazu begann die Feuerwehr Viersen, das Wasser aus dem Teich zu pumpen. Diese Arbeit dauerte etwa zwei Stunden. Hinweise, was zu der ungewöhnlichen Schaumbildung an der Wasseroberfläche geführt hatte, ergaben sich nicht. Nach dem Entleeren und einer Überprüfung des Teichgrundes erfolgte zunächst aus dem Hydranten wieder eine Grundfüllung mit Wasser. Hierbei wurde so viel Wasser in dem im Mittel knapp einen Meter tiefen Teich eingelassen, dass die Goldfische wieder ausgesetzt werden konnten. Die weitere Füllung des Teiches erfolgt über den vorhandenen Wasserspeier. Sofern sich keine ungewöhnliche Entwicklung ergibt, wird der Teich um Lauf des Mittwochs wieder seinen normalen Wasserstand erreichen.

In dem Teich leben etwa vier bis fünf Schwärme von Goldfischen. Diese Gruppen umfassen jeweils bis zu 20 Exemplare. Es handelt sich hier um Tiere, die vermutlich von Aquarienbesitzerinnen und -besitzern ausgesetzt wurden und um deren Nachkommen. Die Goldfische werden von der Stadt nicht gefüttert oder gepflegt. Daraus folgt, dass sich die konkrete Anzahl sowohl der Schwärme als auch der Tiere aus einer natürlichen Entwicklung ergibt.