Sehenswerte Sprünge beim 24. Internationalen Viersener Hochsprung-Meeting

Bei bestem Wetter hatten sich zahlreiche Zuschauer beim diesjährigen Viersener Hochsprung-Meeting zusammen gefunden, bei dem zwar kein neuer Meetingrekord, jedoch sehenswerte Sprünge erreicht wurden.

Eike Onnen erreichte in Viersen die EU-Norm
Foto: Martin Häming

Viersen – Mit einer Frauen-Konkurrenz zur Mittagszeit startete auch in diesem Jahr das mittlerweile 24. Viersener Hochsprung-Meeting, bei dem ein hochkarätig besetztes Starterfeld von sieben Teilnehmerinnen an den Start ging um die Qualifikationshöhen für die Deutschen Meisterschaften in Nürnberg oder Europameisterschaften im August in Berlin zu erringen. Die persönlichen Bestleistungen lagen zwischen 1,76 m der erst 15-jährigen Nina Borger aus den Niederlanden und 1,92 m von Jossie Grauman (1994), startend für die LG Nord Berlin.

Der Wettkampf wurde von Alexandra Plaza (GER) eröffnet mit der Höhe von 1,60 m, gefolgt von Nina Borger (NED), beide Springerinnen konnten die Einstiegshöhe locker meistern. Erst bei einer Höhe von 1,70 m stieg Jossie Graumann (GER) in den Wettkampf ein, bei 1,74 m schlossen sich drei weitere Springerinnen an. Bei dieser Höhe schied Nina Borger als erste Teilnehmerin aus dem Wettkampf aus. Bei einer Höhe von 1,78 m Höhe, der Qualifikationshöhe für die Deutschen Meisterschaften in Nürnberg brillierten die Damen, die die Qualifikation schafften. Mit einer Höhe von 1,82 m wurde auch Nicola McDemott (AUS) aktiv, hier schieden dagegen die ersten Springerinnen aus. Den Wettkampf entschied Nicola McDemott mit 1,88 m für sich.

An die Frauen schloss sich der Wettkampf der Männer an, eröffnet von Torsten Sanders (GER) mit einer Höhe von 2,02 m. Insgesamt dreizehn Springer waren für die Eröffnungshöhe angetreten, bei der Mohamed Idres bereits wieder aus dem Wettkampf beim dritten Versuch ausschied. Ebenfalls bei 2,07 m stiegen weitere Springer in den Wettkampf ein, bei 2,12 m blieb auch der dritte Sprung für Torsten Sanders erfolglos. Die kritische Höhe war zunächst bei 2,16 m erreicht, bei der sechs Springer einen zweiten Sprung benötigten. Nicht verwunderlich, dass bei einer Höhe von 2,28 m nur noch drei Springer an den Start gehen konnten. Die letzte erfolgreiche Höhe des Nachmittags, wobei Mateusz Przybylko (GER) sich als letzter verbliebener Springer noch an den 2,32 m versuchte – der neue Meetingrekord blieb jedoch aus, wodurch sich Mateusz Przybylko als diesjähriger Sieger mit einer Spitzenleistung bei einer übersprungenen Höhe von 2,28 m durchsetzen konnte. Platz zwei sicherte sich Eike Onnen (GER) mit 2,26 m, dicht gefolgt von Edgar Rivera (MEX), der bei einer Höhe von 2,23 m ausgeschieden war. (dt)