Narben auf der Haut und in der Seele im Konzept 48/11

Im Konzept 48/11 auf der Lange Straße 48 in Dülken erwartet Interessierte im August ein besonderes kulturelles Highlight. Die Foto-Ausstellung „Narben auf der Haut und in der Seele“ von Gudrun Holtz wird zum Dülkener Mühlenfest mit einer Lesung des Wahl-Berliners Johannes Groschupf eröffnet.

Viersen-Dülken – Über einen Zeitraum von vier Jahren hat die in Köln & Berlin lebende Bremer Autorin für Hörfunk und Fernsehen (NDR, WDR, SWR) Gudrun Holtz eine fotografische Dokumentation von Menschen und ihren Narben geschaffen. Menschen mit Narben haben tief greifende Veränderungen an ihren Körpern erlebt. Die Narben erinnern an Krankheiten, Unfälle, sind Einschnitte und Traumata. Und sie lösen Fragen aus, wenn man sie von außen betrachtet oder vielleicht gar nur zufällig zu Gesicht bekommt: Es wird ein facettenreiches Bild menschlicher Schicksale gezeichnet, das vollkommen ohne künstliche Ästhetisierung auskommt.

Johannes Groschupf liest aus seinem Roman „Zu weit draußen“. 1994 überlebte er schwer verbrannt einen Hubschrauberabsturz. In seinem 2005 erschienenen Debütroman schildert er sein Leben in neuer Haut. Bereits 1999 erhielt er für sein Hörfunk-Feature „Der Absturz“ den Robert-Geisendörfer-Preis.

Am 27. August ist die Ausstellung von 11 bis 18 Uhr zu besichtigen. Die Lesung findet um 15 Uhr statt. Weitere Öffnungszeiten: 2. September 11.30 – 14.30 Uhr, 9. September 11.00 – 14.00 Uhr.

Foto: Gudrun Holtz

 

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