Malta: Regionale Küche mit britischen und italienischen Einflüssen

Während in der Vergangenheit maltesische Gerichte fast stiefmütterlich in den zahlreichen Restaurants behandelt wurden, die britische und italienische Küche überwog, drängen regionale Gerichte immer mehr ans Tageslicht und spalten die Meinungen.

Malteser Vorspeisenteller

Reisen/Malta – Die geografische Nähe zu Italien und die britische Kolonialzeit haben Spuren hinterlassen, doch mittlerweile sind auch die heimischen Gerichte überall zu finden. Darunter viele Suppen, Aufläufe, Gemüse-, Fisch-und Kaninchengerichte, denn Fenek (Kaninchen) in Knoblauch-und Rotweinsoße ist DAS maltesische Nationalgericht. Unbedingt probiert haben sollten Maltabesucher aber auch die Pastizzi mit Ricotta- oder Erbsenmusfüllung, die für kleines Geld zu erhalten sind oder die mit Thunfisch belegte Ftira.

Dazu kommt gerne eine Flasche Kinnie auf den Tisch, eine Limonade aus ungeschälten Orangen, Wasser und Wermutskraut (muss man mögen), aber auch ganz schmackhafte Weine und Bier werden auf Malta hergestellt.

Aljotta – Traditionelle maltesische Fischsuppe mit Knoblauch, Kräutern und Reis

Aljotta – Traditionelle maltesische Fischsuppe mit Knoblauch, Kräutern und Reis.

Biskuttini tal-lewz – Süße Mandelschnittchen.

Bragioli – Rindsrouladen, gefüllt mit Ei, Hackfleisch und Erbsen, gerne in einer Tomatensoße mit Kapern serviert.

Brugiel mimli – Maltesische Auberginen gefüllt mit Reis, Hackfleisch und Kräutern.

Bzar ahdar mimli – Gefüllte Paprikaschoten mit Hackfleisch, Oliven, Kapern und Reis.

Ftira – Muss man unbedingt probieren, denn zum traditionellen maltesischen Brot kommen Tomaten, Knoblauch, Zwiebeln, Kapern, dicken Bohnen und mehr. Es ist der beliebteste Snack der Malteser und wird im Restaurant mit Chips gereicht.

Hobz biz-zejt – Knuspriges Brot zu dem Olivenöl und Tomatenpüree mit Kapern, Oliven sowie Knoblauch gereicht wird.

Imqaret – Gebäck in Diamantenform mit Datteln gefüllt und frittiert.

Käse aus Gozo – Meist als Ziegen- oder Schafskäse erhältlich und sehr kräftig – ein Muss für jeden Käseliebhaber.

Kannoli – Das Gebäck erinnert in seiner Form an die Pasta Cannoli und wird mit Schokolade, Frischkäse kandierten Kischen und gerösteten Mandeln gefüllt.

Kappunata – Gerne zu Fisch gereicht wird der Eintopf aus Tomaten, Zucchini, Zwiebeln, Auberginen, Kapern und Paprika.

Pastizzi – Ein beliebter Snack und ein Muss auf Malta sind Blätterteigrollen die mit Ricotta oder Erbsenpüree, manchmal auch mit Fleisch oder Fisch gefüllt sind. Dazu sind sie mit 30 – 50 Cent supergünstig.

Stuffat tal-fenek – Ist das Nationalgericht Maltas. Ein traditioneller Kanincheneintopf mit einer Soße aus Rotwein und Knoblauch

Soppa ta’l l-armla – Die sogenannte Witwensuppe ist eine schmackhafte und sattmachende Gemüsesuppe gerne mit maltesischem Käse und Ei.

Timpana – Traditioneller Auflauf mit Makkaroni, Hackfleisch und Béchamelsoße (re/ik)

Literaturtipp: Insel/Tripp Malta, Reise Know-How, Verlag Peter Rump, ISBN: 978-3-8317-2964-7, 11,95 Euro

Foto: re/ik

Bragioli – Rindsrouladen, gefüllt mit Ei, Hackfleisch und Erbsen, gerne in einer Tomatensoße mit Kapern serviert.
Auch Spagetti mit Muscheln, gekochtem Oktopus und Garnelen wird gerne auf der Speisekarten angeboten. Überhaupt wird der Oktopus gerne gekocht – das mag nicht jeder Gaumen.

Auslandsreiseversicherung gehört mit ins Gepäck

Foto: LVM-Vertrauensmann Sven Engelbergs aus Viersen

Auch wenn es nur wenige Tage sind, die Reisende jährlich im Ausland verbringen: Eine Auslandsreiseversicherung ist eine sinnvolle und wichtige Versicherung. „Viele gesetzliche Krankenversicherer zahlen zwar die Behandlung im Umfang der vor Ort üblichen Leistungen – oft nicht vergleichbar mit deutschen Standards“, so LVM-Vertrauensmann Sven Engelbergs, der in Viersen eine Versicherungsagentur betreibt (www.lvm-viersen.de). „Alles, was darüber hinausgeht, oder gar der Krankenrücktransport ist aber häufig nicht eingeschlossen und vom Versicherten selbst zu tragen.“

Daher empfiehlt sich die Auslandsreiseversicherung, zumal sich ihr Preis im Vergleich zu den abgesicherten Kosten überschaubar gestaltet. Auch für privat Krankenversicherte oder Beihilfeberechtigte lohnt sich die Zusatzversicherung. Denn die privaten Krankenversicherungen übernehmen ebenfalls nicht alle anfallenden Auslandskosten.

Tipp: Wer länger als sechs Wochen am Stück ins Ausland verreist, benötigt einen Vertrag für die einzelne Reise. Bei kürzeren Reisen lohnt sich ein Jahresvertrag, der für Einzelpersonen oder aber auch als Familienpaket erhältlich ist.

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