LVR-Klinik Viersen und Kinderklinik St. Nikolaus führen Zusammenarbeit fort

Seit gut einem Jahr kooperieren die Kinder- und Jugendpsychiatrie der LVR-Klinik Viersen und die Kinderklinik St. Nikolaus des Allgemeinen Krankenhauses Viersen (AKH) auf dem Gebiet der Psychosomatik. Jetzt wurde das Angebot erweitert.

Viersen – Sechs statt vier Betten – darüber verfügt seit kurzem die Psychosomatikabteilung für Kinder und Jugendliche. Bisher war diese im AKH untergebracht, nun folgte der Umzug ins Fanny-Zahn-Haus der LVR-Klinik Viersen. Beheimatet ist dieses an der Süchtelner Straße und liegt damit ziemlich genau in der Mitte zwischen AKH und LVR-Klinik. „Wir sind froh, dass wir die Kapazität erhöhen können, denn der Bedarf ist da“, erklärt Dr. Ingo Spitczok von Brisinski, Chefarzt und Fachbereichsleiter der Kinder- und Jugendpsychiatrie an der LVR-Klinik Viersen. „Unsere gute Zusammenarbeit werden wir am neuen Ort fortführen“, sagt Dr. Christoph Aring, Chefarzt der Kinderklinik St. Nikolaus.

Psychosomatik ist ein Fachgebiet, das immer mehr in den Fokus rückt. Von einer psychosomatischen Problematik geht man aus, wenn sich für Schmerzen – die häufig bereits chronisch sind – keine somatischen Ursachen gefunden werden können, diese also nicht körperlich bedingt sind. „Oft führt das dazu, dass die Patientinnen und Patienten nicht mehr zur Schule gehen können“, erklärt Spitczok von Brisinski. Es kann sich dabei um unterschiedliche Schmerzen handeln – auch ein dauerhafter Tinnitus kann zu den psychosomatischen Beschwerden gehören.

Die bisherige Kooperation zwischen dem AKH und der LVR-Klinik Viersen hat sich als äußerst wertvoll erwiesen, denn Kinder- und Jugendpsychiater/ -innen, Ärzte/ -innen für Kinder- und Jugendmedizin, Psychologen/ -innen, Pflege- und Erziehungskräfte sowie Fachtherapeuten/ –innen arbeiten hier Hand in Hand. Und das wird auch am neuen Standort weiterhin der Fall sein.

 

Foto LVR-Klinik Viersen: Die beiden Chefärzte freuen sich über die Zusammenarbeit, die nun noch weiter ausgebaut werden konnte: Dr. Ingo Spitczok von Brisinski (LVR-Klinik Viersen, links) und Dr. Christoph Aring (AKH Viersen).

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