Downhill: So schnell es geht den Berg hinab

Erst Ende des letzten Jahres startete der Viersener Len Knur seine ersten Versuche im Downhill. Dabei kommt es darauf an, eine bergab führende Strecke in möglichst kurzer Zeit zu bewältigen.

Viersen – Geschicklichkeit, Schnelligkeit und Technikererfahrung im MotoCross, Mountainbiking und BMX-Rennbereich konnte der 11-Jährige bereits sammeln, doch der Schüler der Gesamtschule Willich wollte auf die Schnelligkeit des Downhill-Fahrens hinaus. Aktuell fährt er seine 1. Downhill-Rennserie, den Spezialized Rookies Cup by IXS. Eine Rennserie bestehend aus insgesamt sechs Rennen, die ihm zu liegen scheint, denn seine ersten Ergebnisse können sich sehen lassen.

Im Bikepark Winterberg belegte er auf Anhieb den 3. Platz von 30, in Steinach und in Saalbach/Hinteglemm schaffte er es jeweils auf den 6. Platz und beim 4. Rennen im Bikepark Serfaus Fis-Ladis schaffte er es auf Platz 9. Aktuell belegt er in der Gesamtwertung den 3. Platz von 30 Teilnehmen in der Altersgruppe U13. Ob er diesen Platz behaupten kann, wird sich in den kommenden und letzten zwei Rennen der Serie in Oberamergau und beim Finale im Bikepark Innsbruck zeigen.
Dabei konnte er bereits einen ersten persönlichen Erfolg bei der internationalen Downhill-Weltmeisterschaft in Serfaus Fis-Ladis verzeichnen. Bei 21 angemeldeten Nationen mit mehreren hundert Teilnehmern startete Len Knur in der U13 Gruppe mit 29 Konkurrenten. Trotz des starken Regens belegte er einen hervorragenden 5 Platz  mit einer Top-Fahrleistung, die live im TV (Pinkbike) weltweit übertragen wurde, auf einer rutschig-schlammigen und technisch anspruchsvollen Stecke, die von allen Teilnehmern – egal welcher Altersstufe – gemeistert werden muss. (re)

Foto: Familie Knur

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