Der närrische Viersener Lindwurm zog mit Petrus Hilfe ohne Regen

(Fotoserie) Zum gestrigen Tulpensonntagszug hatten wieder Tausende von Jecken den Weg nach Viersen gefunden, um dem närrischen Lindwurm ein lautes „Helau“ zuzujubeln, über den Petrus seine schützende Hand hielt. Den Regen, den er kurz vor Beginn einstellte, hielt er bis wenige Minuten vor Ende des Zuges zurück.

Viersen – Bunte Gruppen und Kapellen gaben den Grundstock für einen grandiosen Tulpensonntagszug, der natürlich begleitet wurde vom großen und kleinen Prinzenpaar der Narrenherrlichkeit Viersen. Rund 3.000 Teilnehmer hatten sich fein gemacht, 70 Vereine und 102 Gruppen standen pünktlich um 14.11 Uhr bereit. Durchweg friedlich verlief der Zug bis zum Nachmittag. Mit steigendem Alkoholpegel rechnete die Polizei jedoch weiterhin mit vereinzelten Randalierern und verstärkten Aggressionen bei einigen volltrunkenen Narren und blieb daher überall, wo es nötig war, mit starken Kräften vor Ort um Eskalationen zu vermeiden. Bis zum frühen Abend wurden drei Körperverletzungen mit nicht bekannten Tatverdächtigen angezeigt, fünf Platzverweise und eine Ingewahrsamnahme. Bedauerlich die immer wieder auftretenden Farb-Rauch-„Bomben“ im Bereich der Hauptstraße aus den Zuschauerreihen.

Zauberhafte, ausgefallene und kunterbunte Kostüme gab es am Zugrand, aber ganz besonders natürlich im Zug selber zu bewundern. Die KG Helenabrunn zeigte zu ihrem närrischen Jubiläum einen Querschnitt ihrer Kostüme aus 44 Jahren, die Ki Ka Ka ia reiste als Jim Knopf nach Ostfriesland. Traditionell gaben sich die Busse der Grossen Viersener Karnevalsgesellschaft mit der Viersener Stadtgarde. Der Hammer-Show-Express holte die Erinnerungen an das „Saturday Night Fever“ zurück, der Freundeskreis Heesen-Hirschmüller hatte seinen Wagen kurzerhand in ein riesiges Gefängnis verwandelt. Die KLJB Dülken verschlug es in die Welt von Tabaluga, während bunte, frisch frisierte Tolle und der FKV im fantastischen Klaviertastaturkostüm einen weiteren Farbtupfer setzen. (dt)

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