Chalkidiki: Zur Klostertour gehört das Moni Ioánnou Prodrómou

Erst in den 1990er Jahren wurde das Kloster, welches Besucher und Wallfahrer erreichen, wenn die gegenüber von Metamorfossi scharf links abbiegen, im traditionell byzantinischen Stil mit Malereien ausgestattet, mittlerweile hat es sich fest als Wallfahrtsort etabliert.

Foto: Rheinischer Spiegel

Reisen/Chalkidiki/Sithonia – Von der Hauptstraße bei Metamorfossi auf dem zweiten Finger Chalkidikis, Sithonia, führt der Weg mitten hinein in die zahlreichen Olivenhaine der Umgebung, vorbei an Bienenstöcken und Feldern, bis eine hohe Mauer zum Abbiegen zwingt. Die roten Klostermauern lassen keinen Einblick von außen zu, doch schnell ist das Tor gefunden, das zu fest vorgegebenen Zeiten geöffnet ist. Das Nonnenkloster wirkt frisch renoviert, Besucher können meist in Ruhe stöbern, nur hin und wieder quert eine Beschäftigte Nonne den Weg. Erinnerungen können im kleinen Klosterladen erworben werden.
Die Klosterkirche wurde erst in den 1990er Jahren mit Malereien ausgestattet, daneben bilden die bunten Fenster einen Blickpunkt – so sind am östlichen Fenster der Südwand für Suchende und Interessierte schnell die noch recht „jungen“ Heiligen Nikólaos, Raffaíl und Iríni zu erkennen, die erst 1959 entdeckt wurden.
Ein Besuch ist nur in angemessener Kleidung möglich. Keine Hosen bei Frauen sind erlaubt, die Röcke mindestens knielang, die Schultern bedeckt. Männer benötigen eine lange Hose und ein langärmeliges Shirt. Aus Respekt bleiben Handys und Kameras in der Tasche. Hunde müssen draußen bleiben.

Der öffentliche Bereich des Klosters ist geöffnet Montags, Dienstags, Mittwochs und Samstags von Sonnenaufgang bis 12.00 Uhr und 15.00 Uhr bis Sonnenuntergang. Sonntags von 4.00 Uhr bis 8.00 Uhr und 15.00 Uhr bis Sonnenuntergang. Am Donnerstag und Freitag bleiben die Klostertüren verschlossen. (ik)

Foto: Rheinischer Spiegel